Den Krippenbauern über die Schulter geschaut

23.12.2025

Meist am letzten Samstag vor den Weihnachtsfeiertagen wird in der Grafschafter St. Georg-Kirche gewerkelt und der Altarraum auf Weihnachten eingestimmt: Die Krippe wird traditionell links vom Altar aufgebaut. Auf der anderen Altarseite steht ein großer Weihnachtsbaum, der neben den Lichterketten seit 2021 mit vielen Strohsternen weihnachtlich geschmückt wird.

Seit vielen Jahren zeichnet sich dieselbe Gruppe für den Auf- und Abbau verantwortlich. Wie bereits einige mit ihren Vätern vor vielen Jahren zum „Krippeaufbauen“ gingen, wird diese Tradition an die nächste Generation weitergegeben, indem deren Söhne und Töchter bereits im Grundschulalter dabei sind und anpacken.

Die hölzerne Unterkonstruktion der Krippe, welche den Rest des Jahres über dem Friedhofsgärtnerschuppen im Innenhof lagert, wird aufgebaut und die vielen Holzfiguren werden vom Dachboden der Sakristei an den Altar gebracht. Eine andere Gruppe kümmert sich bereits um die Bäume, die sowohl draußen als auch im Altarraum aufgestellt und mit Lichterketten geschmückt werden. Nach etwa drei Stunden ist das Werk getan und die Krippe wartet auf den Heiligen Abend, wo dann auch das Jesuskind in der angestrahlten Krippe bewundert werden kann.